Lübecker Autorenkreis

und seine Freunde e.V.

 

 

Dr. Jürgen Schwalm

Jürgen Schwalm, Dr. med., geb.1932 in Leipzig, aufgewachsen in Kiel, Berlin und Österreich. Abitur in Einbeck. Medizinstudium in Freiburg und Düsseldorf. Staatsexamen und Promotion in Kiel. Von 1965 bis 1996 als Hautarzt in Lübeck niedergelassen.

Artikel über genealogische, mineralogische, medizin- , kunst- und literaturhistorische Themen in Zeitungen und Fachzeitschriften; als Einzelveröffentlichungen erschienen: „Ich musste es auf meine Weise sagen“ ANNETTE KOLB -LEBEN UND WERK (2006); „Erst Bücher, dann Menschen“ – ZUR GESCHICHTE DER BÜCHERVERBRENNUNGEN (2006); „Eine Reise um das Herz“ –DER SCHRIFTSTELLER WALDEMAR BONSELS (2006); „Eine Jugend unter goldenen Türmen“ – GUSTAV FALKE – LEBEN UND WERK (2007).

Genealogische Monographien: DIE NACHKOMMEN DES HEINTZ SCHWALM VON RÜCKERSHAUSEN (1974); ARTHUR FITGER UND THEODOR SCHWALM (Dokumente einer Künstlerfreundschaft in Bremen, 1997); HEDWIG UND FRANZISKA DRAGENDORFF (Lebensbilder aus dem 19. Jahrhundert, 1997).

Essays über: JOHANN HEINRICH VOSS, CHRISTIAN ADOLPH OVERBECK, CLEMENS BRENTANO, EMANUEL GEIBEL, IDA BOY-ED, LUDWIG EWERS, KURT SCHWITTERS.

Lyrik- und Prosaveröffentlichungen in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien. Seit 1978 Lektor, von 1985 bis 2003 Herausgeber des ALMANACHs DEUTSCH-SPRACHIGER SCHRIFTSTELLER-ÄRZTE.

Einzelveröffentlichungen u.a.: AUS NIMMERMEHR EIN IMMERMEHR (Gedichte, 1977); AUS DEN GEBIRGEN DER SCHWERMUT (Gedichte mit Antwortgedichten von Marianne Junghans, 1977); DREHZEIT (Prosalyrik mit Zeichnungen von Günther Kressl, 1978); ARCHAISCHE TRÄUME (Inventionen, 1980); TERMINVERSCHIEBUNG (Erzählung, 1981); FARBWECHSEL (Wortbilder, 1982); SCHWINGEN (Worte und Bilder, 1984; mit Abbildungen von Werken von Eva Schwieger- von Alten und Heinrich Schwieger- Uelzen); AUS ZEIT UND RAUM (Eine Partitur, 1986); VERNISSAGE (Bilder einer Ausstellung, 1990); HEUTE WIEDER AM HELIKON (Ein Hörspiel, 1994), erschien 2002 auch als CD (Musik: Matthias Krohn); DAS SCHATTENSPIEL DER SONNENUHR ( Jahres- und Lebenskreise, 2004), erschien 2007 auch als CD; DER LEBENS-BAUM (Betrachtungen, 2005, erschien 2008 auch als CD); MENUETT IM PARK

( Fußnoten unter Notenlinien, 2005).

Weitere Hörbücher: WORT UND BILD UND KUNST UND LEBEN (Essay, 2009); SEKUNDENSILBEN (Lyrische Texte aus fünf Jahrzehnten, 2011).

Vertonungen von Gedichten durch Christoph Klöhn (1979) und Michael Goldstein (1984); Klavierimprovisationen zu Texten von Jürgen Schwalm durch Hartmut Leistritz (1981).

Lesungen im In- und Ausland (u.a. Japan).

Rezitationsveranstaltungen (auch szenisch) mit Texten u.a. von La Fontaine, Oscar Wilde, Kurt Schwitters.

Ausstellungen eigener Bilder (Collagen, Hinterglasmalerei), u.a. in Bad Lippspringe, Burg/Fehmarn, Lübeck, Kiel und Bad Segeberg.

Literatur über Jürgen Schwalm: Deutsches Ärzteblatt 1980 ; Wilhelm Bortenschlager: Deutsche Literaturgeschichte 3, 1996; Hermann Hofer: Fragen stellen und in Frage stellen, Lübecker Nachrichten, 2008; Hermann Hofer: Die vielen Zimmer eines Hauses, Lübecker Nachrichten, 2009; Jakob Wilder: Wanderer zwischen den Welten, Nordlicht, 2011; Hemann Hofer: Ein Dichter, der im Gestern das Heute sucht, Lübecker Nachrichten, 2012.